
Hören Sie auf, mit den kalten Stellen in Ihren Pizzabäcköfen umzugehen!
Es gibt nichts Schlimmeres, als eine Pizza aus dem Ofen zu holen und festzustellen, dass eine Seite perfekt verbrannt ist, während die andere Seite fast roh bleibt. Das ist frustrierend, verschwendet Teig und verringert außerdem die Gewinnmargen.
Das Problem liegt meist darin, wie die Wärme zur Pizza gelangt. Die meisten Öfen bewegen nur die heiße Luft – doch Luft ist träge. Sie wirbelt herum, erreicht nicht alle Stellen der Pizza und somit entstehen diese verdammten kalten Stellen.
Deshalb verwenden wir Quarz-Infrarotröhren. Anstatt einfach nur die Luft zu erhitzen, strahlen diese Röhren Energie direkt auf die Kruste der Pizza ab. Das ist eine effektivere Methode.
Das Geheimnis liegt in der Strahlung.
Stellen Sie sich das wie die Sonne vor: Man braucht keine 100 Grad Lufttemperatur, um die Wärme auf der Haut zu spüren – die Strahlung übernimmt diese Aufgabe. Indem man die richtige Länge und Leistung für die Größe des Ofens wählt, kann man die Wärme gezielt verteilen. Keine Vermutungen mehr, keine Temperaturschwankungen – einfach eine gleichmäßige Erhitzung der gesamten Pizza.
Warum Quarz?
Wir verwenden hochreinen, gefilterten Quarz – er ist widerstandsfähig und kann plötzliche Temperaturänderungen ohne Beschädigung überstehen. Zudem saugt er die Wärme nicht auf, sondern lässt die Infrarot-Energie direkt zur Pizza durchdringen – genau dorthin, wo sie hingehört.
Aber hier ist ein Tipp: Die Kontrollgeräte müssen genau richtig eingestellt sein. Wenn die Sensoren zu weit von den Quarzelementen entfernt sind, kommt es zu Verzögerungen. Bevor der Sensor erkennt, dass der Ofen zu heiß ist, sind bereits die Ränder der Pizza verbrannt. Halten Sie die Sensoren daher in der Nähe der Quarzelemente.
Den idealen Zustand finden
Es ist verlockend, einfach die Leistung erhöhen, um den Ofen schneller zum Glühen zu bringen. Doch Vorsicht! Wenn man zu viel Energie in einen kleinen Raum leitet, kann das negative Folgen haben – man riskiert, dass die Kunststoffteile schmelzen oder das gesamte Gehäuse überhitzt. Es geht dabei um ein Gleichgewicht zwischen der Leistung, der Isolierung sowie der Möglichkeit des Ofens, richtig zu funktionieren.
Die beste Lösung ist ein zonales Steuerungssystem. Damit kann man die Ober- und Unterhitze separat regulieren. So hat man vollständige Kontrolle über das Backen – und bekommt jedes Mal eine perfekte, knusprige Unterseite sowie eine weiche Oberteil der Pizza.